Objektbeschreibung
Geflochtener Kopf und Rand. Beide sind belegt mit Strohseilen, -rosetten und beweglichen -sternchen. Im Nacken unterhalb der Krempe ist eine rosafarben gefütterte Versteifung, die außen dicht mit künstlichen Blumen besetzt ist. Von dieser Versteifung hängen acht schmale, rote Bänder herunter, die oben zu einem Zopf verflochten sind.
Der kleine, runde Hut besteht aus eng vernähten Weizenstrohbändern. Er ist mit zahlreichen Garnierungen aus geflochtenen Strohborten verschiedenster Form versehen. Diese bilden u.a. Sonnen- und Sternornamente sowie auf dem Oberteil ein "wildes Gekräusel". Die Seite ist mit einem bandartigen Geflecht aus mehreren geflochtenen Strohborten versehen. Alle Strohverzierungen sind auf den schlichten Hut aufgenäht. Den Randabschluss der Krempe bildet eine zackig geformte Strohborte. Die Hutinnenseite ist ungefüttert und ohne Schweißband. Hinten hat sie ein stoffbezogenes, angenähtes Teil, welches dicht mit kleinen künstlichen Stoffrosen besetzt ist. Daran sind seitlich acht rosa Seidenbänder angeflochten, deren lange Enden in einer Art Knoten enden.
Dieser kleine Hut muss oben auf dem Kopf sitzen, er hat selbst keine Befestigungsmöglichkeit.
Der Hut war Teil einer Trachtensammlung der Kunsthändlerin Roth, München, Barerstraße, die im August 1959 über Lilo v. Kramer an das Museum kam. Nach Auskunft des Inventarbuches ging das einstige Inventarverzeichnis der Sammlung Roth kriegsbedingt verloren. Die Stücke wurden von ihr "meist aus erster Hand zusammengestellt." Die Herkunftsbestimmung der Stücke erfolgte laut Inventarbuch im Einvernehmen mit Dr. Döderlin (Bayr. Nationalmuseum Nürnberg) und Dr. Kriss-Rettenbeck.
Der kleine, runde Hut besteht aus eng vernähten Weizenstrohbändern. Er ist mit zahlreichen Garnierungen aus geflochtenen Strohborten verschiedenster Form versehen. Diese bilden u.a. Sonnen- und Sternornamente sowie auf dem Oberteil ein "wildes Gekräusel". Die Seite ist mit einem bandartigen Geflecht aus mehreren geflochtenen Strohborten versehen. Alle Strohverzierungen sind auf den schlichten Hut aufgenäht. Den Randabschluss der Krempe bildet eine zackig geformte Strohborte. Die Hutinnenseite ist ungefüttert und ohne Schweißband. Hinten hat sie ein stoffbezogenes, angenähtes Teil, welches dicht mit kleinen künstlichen Stoffrosen besetzt ist. Daran sind seitlich acht rosa Seidenbänder angeflochten, deren lange Enden in einer Art Knoten enden.
Dieser kleine Hut muss oben auf dem Kopf sitzen, er hat selbst keine Befestigungsmöglichkeit.
Der Hut war Teil einer Trachtensammlung der Kunsthändlerin Roth, München, Barerstraße, die im August 1959 über Lilo v. Kramer an das Museum kam. Nach Auskunft des Inventarbuches ging das einstige Inventarverzeichnis der Sammlung Roth kriegsbedingt verloren. Die Stücke wurden von ihr "meist aus erster Hand zusammengestellt." Die Herkunftsbestimmung der Stücke erfolgte laut Inventarbuch im Einvernehmen mit Dr. Döderlin (Bayr. Nationalmuseum Nürnberg) und Dr. Kriss-Rettenbeck.