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Objektbeschreibung

Verhältnismäßig flacher Hut von ovalem Grundriss. Ziemlich breite, kaum merklich abfallende Krempe. Keinerlei Garnierung. Für den schmucklosen, längsovalen Strohhut wurden helle, ca. 1 cm breite Weizenstrohborten von der Mitte ausgehend maschinell vernäht. Der Bortenabschluß ist unten, am seitlichen Rand der Krempe. Der ungefütterte Hut ist kaum gebraucht. Die Innenseite weist drei schwarze Striche und Spuren eines früheren Papierschildes (?) auf.
Dieser Hut war Teil einer Trachtensammlung der Kunsthändlerin Roth, München, Barerstraße, die im August 1959 über Lilo v. Kramer an das Museum kam. Nach Auskunft des Inventarbuches ging das einstige Inventarverzeichnis der Sammlung Roth kriegsbedingt verloren. Die Stücke wurden von ihr "meist aus erster Hand zusammengestellt." Die Herkunftsbestimmung der Stücke erfolgte laut Inventarbuch im Einvernehmen mit Dr. Döderlin (Bayr. Nationalmuseum Nürnberg) und Dr. Kriss-Rettenbeck.

Die Zuordnung als Frauenhut geht aus dem Inventarbuch nicht hervor, dort heißt es nur "Strohhut, flache Form".