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Objektbeschreibung

Der Strohhut mit großer, leicht geschwungener Krempe besteht aus zwei aneinandergenähten Teilen (Kegelstumpf und Krempe). Die feinen dunklen Weizenstrohborten sind flächig dicht vernäht, eine mit schwarz gefärbten Stroh geflochtenen Borte bildet den zackigen Rand der Krempe. Nur der kegelstumpfförmige Kopfteil ist innen mit weißen Baumwollstoff gefüttert. Außen ist er mit einem kunstvollen Geflecht aus breiteren dunklen und schmalen hellen Strohhalmen umflochten. Dieses wird an zwei Stellen von einem breiten schwarzen Seidenband überdeckt. Eine blumenähnliche Applikation aus Wolle, Posamenten und schwarzen Perlen bildet den Schmuck. Der Übergang zwischen Hut und Krempe ist mit schwarzen Strohborten über näht. Den oberen Hutabschluss bilden dunkle und helle Strohborten mit einer Rundborte als an der Kante. Reste von schwarzen Wollbommeln oben und Fadenreste an der Krempe deuten auf einen früher noch reicheren Hutputz hin. 

Der Hut wurde 1982 über eine Galerie in Rastatt erworben. Als Gebrauchsort ist der südwestdeutsche Raum angegeben.