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Objekttyp: Götterfigur
Ethnologisches Museum
Carving, male human figure. Light brown wood. Has black pigment mainly on head but also around genital area. White shells for eyes. Tuffs of hair from both ends of the mouth. Some damage on right foot.
Ethnologisches Museum
Carving, human figure. Light coloured and light weight wood. White shells for eyes. Has a textile covering genital area. Textile is woven, mostly black with red, brown and cream. Left side of figure has many holes from insect activity.
Vermutl. Leigong 雷公 , der "Herr des Donners"
Ethnologisches Museum
Auf einem rechteckigen Sockel steht im Ausfallschritt die Figur in der Tracht eines Kriegers. Über einem roten Gewand liegen an den Oberarmen und den Beinen goldene Panzer, ebenso den Unterkörper der Figur bedeckend, vorderseitig in Form eines spitz zulaufenden Wimpels, rückseitig in Form zweier Rechtecke. Die Figur trägt eine Kopfbedeckung, die nach hinten in Form eines schwarzen rechteckigen Kastens ausläuft. Mittig auf der Kopfbedeckung sitzt eine türkisfarbene Bommel. Der Kopf ist nach vorne geneigt. Das Gesicht hat asiatische Züge. Der Mund wird von einem langen Vollbart (Echthaare) verdeckt. Die linke Hand hält einen grünen Schwertgriff, die rechte Hand ist hinter den Rücken gelegt. Sie hielt ursprünglich ein Attribut umschlossen. Auf dem Sockel befindet sich in der rechten vorderen Ecke ein roter Papieraufkleber mit chinesischen Schriftzeichen.
Sterngottheit des mittleren Scheffels mit Namen Chao Lei
Ethnologisches Museum
Kurzbeschreibung und Skizze in: Mueller, Herbert (Hg.); Grube, Wilhelm (Übersetzer): 封神澲演義 FENG-SHEN-YEN-I. Die Metamorphosen der Götter. Historisch-mythologischer Roman aus dem Chinesischen Übersetzung der Kapitel 1 bs 46. Band I.-Zweiter Halbband. Leiden, 1912, S. 451.
Göttin auf Schaukel
Ethnologisches Museum
Göttin auf Schaukel mit Ehrenschirm, Pfauen, Schlangen und Dreizacken. Schaukel von einem Hausaltar.
Schutzgöttin Bodhisattva Mahamayuri
Ethnologisches Museum
Diese buddhistische Schutzgöttin ist dreigesichtig, sechsarmig und sitzt auf einem Pfau. Von den machtvollen Attributen, die sie in ihren Händen hält, sind nur das Schwert, ein Gefäß mit Juwelen und der Schaft des Siegesbanners erhalten. Die Darstellung der Mahamayuri Vidyarajni (große Pfauen-Weisheitskönigin) symbolisiert die Kraft des furchtlosen Pfaus, der giftige Schlangen frisst. In Indien entstand sie als Verkörperung einer Schutzformel gegen Schlangenbisse und Krankheiten. Als vierarmige Gottheit hingegen, stand sie in China ab dem 8. Jahrhundert im Zentrum eines kaiserlichen Rituals. Dieses sollte die regenspendenden Drachen unter Kontrolle halten, um eine ertragreiche Ernte und damit die Stabilität des Kaiserreichs zu gewährleisten. Die Figur ist kulturhistorisch bedeutsam, weil sie komplexe, innerasiatische Verflechtungen dokumentiert. In der sechsarmigen Darstellung auf dem Pfau, verschmelzen zwei verschiedene buddhistische Konzepte der Mahamayuri, die sich zeitlich und räumlich voneinander getrennt entwickelt hatten. Entstanden ist sie am Kaiserhof der Ming-Zeit im frühen 15. Jahrhundert unter dem Einfluss tibetischer Mönche und nepalesischer Künstler. Sie trägt die Inschrift der Ming Xuande (1426-1435 CE) Periode. Autorin: Bernadette Bröskamp Ausstellungskatalog „Ahnen, Göttinnen und Helden, Skulpturen aus Asien, Afrika und Europa“ 2023, Deutscher Kunstverlag, Seite 21.
Tatutsí uistenári, der Gott der Kinder auf seinem Stuhl
Ethnologisches Museum
Die Huichol fertigten für ihre Gottheiten Stühle an, auf denen sie Platz nehmen sollten. Das auf dem Stuhl sitzende Bündel, das noch nie ausgewickelt wurde, könnte einen mit Textilien, Samen und Federn umkleideten Stein enthalten. An die Opferpfeile sind manchmal magische Werkzeuge angebunden, die die Gottheiten benötigen, um wirken zu können. Andere Pfeile sollen die Wünsche der Betenden zum Ausdruck bringen.