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Objekttyp: Kastentruhe
Museum Europäischer Kulturen
Kastentruhe mit Vierfelderfassade. Die beiden mittleren Felder sind schmal, die beiden äußeren breit. Rechteckige Form mit abgerundeten Enden und gekehlten Rahmenleisten. Seiten mit je einem großen Feld und eisernen Tragegriffen. Deckel mit Feldereinteilung wie an der Fassade. Fassadenfelder mit gekehlten Ornamenten (Flachschnitzerei) an den äußeren Feldern, auf den beiden inneren Feldern Tulpenzweige. Seiten und Deckel ohne Flachschnitt. Die Fassade mit braunem Anstrich über weißer Farbe. Auf den flachgeschnittenen Teilen rote und blaue Farbspuren. Die Füße sind fast völlig durch Wurmfraß zerstört, im Boden ein Riss.
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Kastentruhe, bemalt auf Klotzfüßen, (die beiden auf der rechten Seite fehlen - durch Restaurierung 1972 ergänzt). Bemalung am Deckel (mit einem durchgehenden Riss) verloren, in Resten (rot-blau) nur am Deckelrahmen erhalten. Grundierung ockerbraun. An der Fassade mit zwei gemalten Feldern, eingefasst mit blauem Rahmen, an den vier Ecken mit roten Quadraten. Darin auf weißem Grund biedermeierliche Dorfansichten mit Häusern und Kirche (gelb, rot, blau, grün). Die gleichen Darstellungen auf braunem Grund mit dunkelbrauner Kammzugverzierung an den Seiten der Truhe. In der Mitte der Vorderseite unter dem Schloss (Schild verloren) gemalter Schild blau, grün, gerahmt mit schwarzem Namen Johann Uln ? Bauer von Lautern [Lkr. Heppenheim] 185 [1].
Ann gottes Seegen ist alleß Gelägen Johann Jacob Sell zu Hüdderotha Anno 1827.
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Kastentruhe auf vier Klotzfüßen. Deckel mit Rahmenkranz und zwei Feldern. Vorn drei Bogenfelder mit aufgesetzten Halbsäulen. Seiten ohne Tragegriffe. Schloss und Beschlag. Bemalung: blauer Grund, an den Seiten mit Medaillon und Wirbelform. An der Vorderseite seitlich Felder mit rotbraunem Grund und Blumenzweigen, in der Mitte mit blauem Grund und Inschrift: "Ann gottes Seegen ist alleß Gelägen Johann Jacob Sell zu Hüdderotha Anno 1827" (vielleicht - Hüttenrode/Kr. Werningerode - Harz, gemeint?)
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Kleine Kastentruhe auf vier Klotzfüßen, die Seiten mit zwei Eisengriffen, Deckel mit zwei eingetieften Feldern. Fassade im oberen Teil mit sechs gedrechselten Halbsäulen, die die Fläche in fünf Felder teilen, die beiden äußeren und das mittlere Feld oben und unten jeweils durch schmale Leisten abgeschlossen. Im unteren Drittel ist vor die äußeren und das mittlere Feld ein Holzsteg aufgeleimt. Blumenmalerei in den Feldern und auf dem Deckel mit kurezn Pinselstrichen in weiß und schwarz verstärkt. Besondere Ähnlichkeit mit der Spanspachtelmalerei Thüringens. Deckel: Holz ist durchgehend zweimal in der Tiefe gerissen.
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Kastentruhe, ehemals mit fünf Kugelfüßen (verloren), untergenagelte Kufen, Deckel mit Leistenrahmung, unten Sockelleiste. Grüne Bemalung, am Deckel fast völlig abgerieben, Deckelleisten mit schwarzem Rautenband, Seiten einfarbig grün mit Tragegriffen. Vorderseite ohne Leistengliederung. In der Mitte ein kleines schwarz gemalten Feld mit IHS und Herz, außen je ein gemaltes rechteckiges Feld links: MARIA rechts: RORSHNERIN (schwarz). In der Mitte ein Eisenschild, Schloss fehlt. Innen links Beilade, im Deckel innen dat. 1779.
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Niedrige Kastentruhe (Füße fehlen) mit seitlichen Tragegriffen aus Eisen. Deckel durch Leisten in zwei Felder geteilt. Vorderfront durch eine Leiste in eine obere, breitere und eine schmalere, untere Zone geteilt. Die oberen Felder mit Blumenmalerei zwischen sechs gedrechselten Halbsäulen. Bemalung auf blauem Grund. Deckel ebenfalls mit Blumenmalerei und der Aufschrift WB Anno 185(0)? oder 185(6)? Kugelfüße fehlen, ebenso die Leisten unter den großen Feldern an der Vorderseite. Nach Auskunft des Thüringer Möbelforschers Rüdiger Helmboldt wurde diese Truhe wohl in einem Möbelort südlich von Gehren (Ilm-Kreis, Thüringen) gefertigt
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Fassade mit drei Feldern, Grundierung schwarz. Bemalung der Fassade mit weißen Kartuschen, darin links 17 und rechts 23, in der Mitte IHS. Die Truhe stand urspünglich auf vier Kugelfüßen.
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Kastentruhe mit Deckel, dessen vorderes Rahmenbrett erhalten ist, die beiden seitlichen fehlen. Der Deckel ist in zwei Teilen vorhanden, in der Mitte ist eine rechteckige Öffnung hineingesägt. An der Fassade fehlt der Beschlag, der breite Sockelkranz ist ebenfalls nicht erhalten. An den Seiten Tragegriffe. Die Bemalung des Deckels ist völlig verschwunden, bis auf wenige Spuren (rot, blau, gelb) an der vorderen Deckelkante. Die Grundierung der Truhe ist ocker mit feinen dunkelbraunen Linienzügen darauf. In der Mitte ein breitrechteckiges Feld, das von schmalen ineinanderlaufenden Feldern umgeben wird, mit abwechselnd blauem, gelbem und braunem Grund und Blumenzweigen. In der Mitte, seitlich von roten Rocailleformen eingerahmt, auf blauem Grund ein Blumengebinde mit Rosen (weiß, rot, gelb, grün). An den Seiten kommen die gleichen schmalen Rahmenfelder vor, hier mit blauen, roten und gelben Streifen bemalt. In der Mitte Blumen (stark verblasste Farben). Auf der rechten Seite ist das Holz beschädigt und die Farben stark verblasst.
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Kastentruhe mit seitlichen Eisengriffen. Keine Füße vorhanden, am Boden keine Dübellöcher für Kugelfüße oder Kufen. Wahrscheinlich hat die Truhe schon lange ohne Füße gestanden, siehe Abnutzung der Farbe an der unteren Vorderkante. Deckel völlig ohne Bemalung, abgenutzt. Lediglich die Rahmenleisten haben noch ocker-braun gemaserte Bemalung. Die Seiten sind in gleicher Art gestrichen. Die Vorderseite ist blau mit drei fast quadratischen Feldern (roter Grund: rot, blau, grün, weiß bemalt), die farbig gerandet sind (weiß, rot, gelb). In den beiden äußeren Feldern Blumensträuße, in der Mitte eine Marienfigur, Datierung zwischen den Feldern 1842. Die rechte Seite ist in der Höhe des Griffes eingedrückt. Ovaler Eisenbeschlag, Schloss fehlt. Innen am Deckel Spuren alter Stiche, innen eine kleine Beilade, darunter ein offenes Fach.
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Truhenkasten auf Kugelfüßen. Die Truhe stammt aus Oberösterreich da mit Darstellung des Gnadenbildes (Gnadenstuhl) vom Sonntagberg. Innen auf der linken Seite mit einer Lade, an der hinteren Wand mit Fächern, die dazugehörenden vier Schubladen fehlen (blaue Bemalung). Die Platte des Truhendeckels und der Boden der Truhe sind gerissen. An der Vorderfront ein ovaler Eisenbeschlag, das Schloss innen fehlt. An den beiden Seitenteilen Tragegriffe aus Eisen. Bemalung: auf dem Deckel und auf dem linken Seitenteil fehlt die Bemalung ganz, erhalten ist sie zum Teil auf dem rechten Seitenteil (braun mit Kammzug, dunkelbraun umrandet), gut erhalten ist sie auf der Vorderfront. Umgeben ist das Feld mit einem blauen Rahmen. Darin drei Rundbogenfelder, die begrenzt werden durch barock gebauchte Säulen und gemalte Bogenleibungen (in Form der plastischen Klötzchenfriese) in den Farben blau und rot. In dem Mittelfeld die Darstellung eines Gnadenstuhles (blau, rot), darunter ein gebogenes Schriftband mit der Aufschrift "H.Dreifaldgkeith". Die beiden Heiligen rechts und links davon sind auf die Mitte hin orientiert. Links auf weißem Grund mit gelbem Vorhang in der Bogenrundung die Heilige in blauem Kleid mit weiß-rotem Mantel, die in der rechten Hand einen grünen Palmzweig und ein Schwert hält, in der linken Hand einen Kelch. Darunter ein Schriftband mit der Aufschrift: "WARWARA". Auf dem rechten Feld eine Heilige mit gleicher Kleidung. Sie hält in der rechten Hand einen Palmzweig, in der linken ein Schwert und ein kleines Rad. Darunter ein Schriftband mit der Aufschrift: "Katharina". An der rechten und linken Außenseite Blumenboukets (grün, rot, blau, weiß), die eingerahmt sind durch rote, schwarz umrandete Rocailleformen. In dem Zwickel über den Feldern Blumengebinde (weiß, grün). Kugelfuß links vorn mit blauer Bemalung. Holzrestaurierung: Truhenkörper mit Leim getränkt, Rückwand befestigt und ausgespänt.
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Kastentruhe auf vier Kugelfüßen, Deckel mit zwei eingetieften Feldern. Fassade durch zwei Rundbögen und aufgeleimte Säulchen mit aufgesetzten bossenähnlichen Formen. Die Seiten mit je einer Bogennische. Bemalung: Die Farben sind nur an wenigen Stellen und schlecht erhalten und stark nachgedunkelt. Vorwiegend rote und grüne Bemalung mit Blumenvasen, nachgedunkelt zu schwarz und braun. Datierung an der Fassade im rechten Feld unten: 1746. Herkunftsangabe vom Vorbesitzer: Die Truhe stammt von einem mittleren Bauernhof aus der Umgebung von Gersfeld-Hess. Rhön. Der Typ der Bogenfeldertruhe ist in der Rhön seit der zweiten Hälfte des 17. Jhd. nachweisbar.
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Die Truhe steht auf einem schmalen, ausgesägten Brett. Die drei Felder der Vorderwand durch aufgesetzte Leisten, neben ihnen halbrunde, durch Drechseln geringelte Säulen. Ein flacher Deckel mit Rahmen und zwei Füllungen. Ein Schnappschloss mit Schlüssel und kleinem Schlossblech. Scharnierbänder im Deckel. Standleiste mit weißen Schnörkeln. Vorn blau mit teilweise rotem Rahmenwerk, gelbe Felder mit sorgsam gemalten Blumen. Im Mittelfeld die Jahreszahl 1803. Die Seiten braun, beim Deckel nur am Rahmen geringe blaue Farbreste.
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Kleine Kastentruhe auf vier rechteckigen Füßen mit flachem Deckel. Kanten und Vorderseite zur Abteilung von drei Feldern aufgesetzte Leisten. Vorderseite mit quadratischen Mittel- und zwei hochrechteckigen, Seiten mit je einem Feld. Blaue Grundbemalung. Mittelfeld vorn mit zwei Enten am Rand eines Teichs, Seitenfelder daneben mit je einem Blütenstengel. Truhenseite rechts mit Vogel auf einem Steinhaufen im Wasser sitzend, Seite links mit Storch im Wasser. Malerei beschädigt.
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Kastentruhe mit flachem Deckel aus drei vernuteten, leicht gewölbten Brettern mit untergenageltem, verkröpften Rand. Vier gebogene Füße. Auf der Vorderseite umrahmende Rocailleformen, Voluten, Rosetten und Blattstengelornamente in Reliefschnitzerei, so dass sich zwei Felder ergeben. In diesen ist die Jahreszahl 1755 eingekerbt. In der unteren Hälfte der Vorder- und Seitenwände eine umlaufende Profilleiste, unterhalb dieser Flechtband mit Rosetten in Reliefschnitzerei. Verkröpfte Sockelleiste an der Front und an den Seiten. Auf dem vorderen Brett des Deckels reliefgeschnitzter Rahmen mit Rosetten in den Ecken. Innen rechts eine Beilade. Scharnierbänder innen quer über den Deckel verlaufend und außen an der Rückwand. Metallschnapper am Deckel innen. Messingbeschlag auf der Vorderseite. Eisengriffe an den Seiten. Reste von farbiger Bemalung auf der Vorderseite und an den Seiten.
Becke Stenkamps. 1753
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Die Truhe besteht aus Eiche und ist mit Flachschnitzerei verziert; die Inschrift lautet: "Becke Stenkamps" 1753
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Kastentruhe mit Kufenfüßen und vorderen scnmalen Kufen. Deckel mit Rahmen und Mittelleiste, Eisenbeschlag an der Vorderseite. Fassade mit zwei aufgenagelten, achteckigen Feldern. Grundierung: ocker, Fassade mit blauem, rahmenden Band und ausgebogten Segmenten in den Ecken, darin auf ockerfarbigem Grund das achteckige Feld mit blauer Leiste gerahmt. Darin auf weißem Grund quergelegte Blumenvase (rot, blau), rechts und links der Felder Datierung 1815. Deckel: Rahmenleisten außen und innen blau, Leisten selbst mit dunkelbraunem Kammzug. Die beiden Felder mit blauenm, gemalten Streifen und ausgebogten Ecken umgeben, in der Mitte rechteckiges Feld-blau bemalt (Farbe stark verblasst). Aus der Sammlung Mötzel Nördlingen "Bauernstube", von Herrn Mötzel in jungen Jahren (geb. 1897) in den Dörfern der Ries gesammelt; nach dem Konkurs seines Bankhauses 1971 beging Friedrich Mötzel Suizid.
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Niedrige Kastentruhe mit eingetieften Feldern und flachem Deckel (gerissen). Rotbrauner Anstrich mit stilisierten weißen Blumen (schlechte Erhaltung). Beschlag und Schloss (beschädigt), Schlüssel fehlt, Kufenfüße.
IGH 1794.
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Kastentruhe mit ausladendem Deckel, schmalem Sims und breiten, flachen Kugelfüßen. Vorderfront mit verkröpften Rechteckfeldern und Metallbeschlag für das Schloss. Seitlich mit zwei Eisengriffen. Truhe mit rot-blauer Marmorierung. An der Fassade Besitzerinitialen und Datierung über den Feldern: IGH 1794. Felder mit blauem Grund und Rosensträußen bemalt. Erhaltung: Bemalung am Deckel fast vollständig abgenutzt, Kanten des Möbels verschiedentlich angestoßen. Schlüssel fehlt.
IGH 1861
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Kleine Kastentruhe mit vier trapezförmigen Füßen und überkragendem Deckel. Vorderseite mit trapezförmig aufgesetztem Feld. Schloss und Schlüssel, seitlich zwei Eisengriffe. Die ganze Truhe ist mit einem eichenfarbenen Anstrich versehen. Auf der Vorderseite in weiß: IGH 1861.
IGH 1861
Museum Europäischer Kulturen
Kleine Kastentruhe mit vier Füßen, an der Vorderseite mit drei, durch Leisten abgeteilten Feldern. Schloss und Schlüssel (Schlüssel neu). Die Truhe ist mit einem braunen Anstrich versehen und hat auf der Vorderseite die Aufschrift: IGH 1861.